Eine Woche ohne Internet # 3
Ein Bericht von Arzu S.
Eine ganze Woche ohne das Internet? Ohne Facebook? Ohne YouTube? Hört sich schwer an, oder? Am Anfang dachte ich auch so.
Am 8.12.2011 deaktivierte ich meinen Facebook- Account. Es war ein seltsames Gefühl. In den nächsten Stunden hatte ich nichts zu tun, außer mich zu langweilen. Ich hatte immer wieder das Gefühl, als würde mein Facebook- Account schreien: „Arzu, oh Arzu, melde dich wieder an, es gibt Neuigkeiten.“ Dieses Gefühl machte mich unsicher, sodass ich anfing, an mir selbst zu zweifeln. Dennoch wollte ich das Projekt nicht abbrechen.
Am zweiten Tag war es noch langweiliger als am ersten Tag. Es war Wochenende und kein Internet? Die Filme und das Internet auf die Seite, ich hatte Hausaufgaben auf, dessen Lösungen ich im Internet finden konnte. Ich danke meinem Bruder, der die Hausaufgaben teilweise erledigte.
Es ist Samstag und mein Projekt geht weiter, ich habe nicht aufgegeben. Heute habe ich etwas Positives an dem ganzen Projekt entdeckt: Ich hatte nicht mehr das Gefühl, dass ich ins Internet musste. Es war wie von selbst abgeschaltet. Da ich nicht ins Internet konnte, war mein Handy ein gutes Ablenkungsmanöver. Diesmal war es kein chatten oder im Internet surfen, sondern das stundenlange Telefonieren und SMSe versenden. Auch der Fernseher war ein gutes Ablenkungsmanöver. Nach so einer langen Zeit habe ich Nachrichten angeschaut und ein paar Notizen für den Unterricht notiert.
Es ist Sonntag, das heißt, es ist wie jeden Sonntag: langweilig. Also verbrachte ich den ganzen Tag mit meinen Eltern. Ich hatte nicht das Gefühl, ins Internet zu müssen. Meine Gedanken waren ganz wo anders. Alles war vergessen, wenn es um das Internet ging.
Die letzten vier Tage, dann ist es Donnerstag. Dann darf ich wieder ins Internet. Aber die ganze Freude und die Nervosität waren nicht mehr da, wie vor ein paar Tagen.
Heute kamen sehr viele Freunde zu mir und waren schockiert, dass ich meinen Account deaktiviert habe. Ich und meine Beiträge würden fehlen.
Dienstag, drei langweilige Schulstunden, in denen alle Schüler schlafen. Ich darf nicht per Handy in Facebook. In diesem Augenblick habe ich mir wieder gewünscht, dass ich Facebook hätte.
Mittwoch – Juhuuu!
Der letzte Tag – endlich!
Ich habe es geschafft!
Zum Schluss möchte ich hinzufügen, dass nichts unmöglich ist. Alles ist machbar, wenn man es will. Dank Frau R.‘s verrückten Ideen konnte ich positive, dennoch manchmal negative Erfahrungen sammeln, wie es wäre, wenn ich kein Internet besitzen würde. Heute bin ich der Meinung, dass es auch ohne das Internet bzw. ohne Facebook geht. Denn das Internet braucht man in der Schule, sowohl in der Arbeitswelt. Doch man braucht das Internet nicht um die Besessenheit zu stärken.
Umfrage
Eine Woche ohne Internet # 2
Ein Bericht von Diana B.
Hallo Leute
Donnerstag, der 1.12.11
Heute ist der erste Tag ohne Internet (Facebook). Ich hab um 17.00 damit angefangen ich bin ehrlich, es fällt mir schon schwer und das ist total ungewohnt aber ich glaube, ich schaffe das. Ich hab es heute endlich hinbekommen meinen Drucker zu installierenen und naja sonst habe ich eigentlich nicht viel gemacht. Naja, die nächsten Tage werden bestimmt besser.
Freitag der 2.12.11
Heute war auch nicht sehr viel los. Ich hab den ganzen Tag nur auf dem Sofa gelegen. Irgendwann kam ich dann auf die Idee mir was zu essen zu machen und das war echt lecker
. Weil ich dann immer noch nicht wusste, was ich machen soll, hab ich beschlossen aufs Dachgeschoss zu gehen und den Weihnachtsschmuck runter zu holen, um ein bisschen die Wohnung zu schmücken
. Eins kann ich sagen, ich bin echt kreativ, wenn ich mal nicht den ganzen Tag im Internet hänge :p.
Samstag der 3.12.11
Heute war ich auf einem Geburtstag einer sehr guten Freundin. Leider konnte ich nicht lange bei ihr bleiben, da ich noch mit einer anderen Freundin in die Stadt gegangen bin, da sie für’s Wichteln ein Geschenk kaufen wollte. Später sind wir zu einer Freundin gefahren, bis abends und dann habe ich bei ihr übernachtet
.
Sonntag der 4.12.11
Ich war heute mit der Freundin, bei der ich übernachtet habe, in der Stadt. Wir haben uns mit ein paar Freunden getroffen und sind durch die Geschäfte gelaufen. Es war sehr lustig, weil wir die Personen erst kennen gelernt haben
. Später habe ich meine Sachen von ihr abgeholt und bin nach Hause gefahren.
Montag der 5.12.11
Bis 15:30 war ich in der Schule, danach bin ich nach Hause gefahren und habe mich, weil ich sehr müde war, schlafen gelegt
. Sonst ist an dem Tag nicht wirklich was passiert.
Dienstag 6.12.11
Ich war heute in der Schule, danach war ich noch kurz mit Freunden in der Stadt, da die eine sich neue Schuhe gekauft hat. Danach bin ich nach Hause gefahren und hab mich vor den Fernseher gesetzt um etwas fern zu sehen. Es lief aber leider nichts interessantes, aber naja, es ist besser als nichts zu tun :p.
Mittwoch 7.12.11
Ich hab heute etwas mein Zimmer aufgeräumt, danach hab ich ferngesehen. Später hab ich mich dann wieder schlafen gelegt, da ich die ganzen Tage schon sehr müde war und weil ich so viel Zeit habe, kann ich mich ruhig auch mal hinlegen
.
Donnerstag 8.12.11
Heute ist mein letzter Tag. Um 17 Uhr kann ich wieder on aber ich war den ganzen Tag in der Stadt unterwegs. Als ich nach Hause kam, bin ich sofort on gegangen, um zu sehen ob ich irgendwelche Nachrichten hab :p.
Eine Woche ohne Internet # 1
Ein Bericht von Nora B.
Eine Woche ohne Internet und wessen Idee war es? Frau R.`s natürlich!
Aber warum eigentlich nicht? Für viele ist schon eine Woche unvorstellbar.
Ich habe es versucht und es hat sich wirklich gelohnt.
Donnerstag, 1. Dezember
Es geht los. Ich melde mich im Unterricht, dass ich mich an den Versuch wage, das Internet für eine ganze Woche aus meinem Alltag zu verbannen. Dann komme ich nach Hause und was ist?
Große Sehnsucht nach..
Dabei bin ich nicht einmal sooo stark verbunden mit dem Internet, trotzdem schalte ich auch nicht den Computer an, um auch nicht in Versuchung zu kommen. Da ich mich eh nicht so gut fühle, leg ich mich sofort schlafen. Gute Nacht.
Freitag, 2. Dezember
Ich bin krank. Starke Magenkrämpfe, Schwindel und ungewöhnliche Appetitlosigkeit verleiten mich dazu den Tag zu Hause zu verbringen. Doch was soll ich tun, außer schlafen und Tee trinken? Zeitvertreib im Internet ist nicht möglich, also greife ich zum guten alten Buch und hole mir die aktuellen News aus Zeitschriften. Fühlt sich so an, als würde man etwas verpassen, nicht ganz im Leben stehen, sondern irgendwie daneben Das Internet zieht mich, aber ich kann mich beherrschen.
Samstag, 3. Dezember
Wochenende. Was steht an? Was machen meine Freunde heute? Was sagt das Wetter? Was kommt heute im Fernseher? Was gibt es Neues auf Youtube.de? Fragen über Fragen. Und die muss ich mir mühsam beantworten und zusammensuchen, wenn ich überhaupt eine Antwort finde. Mein Handyinternet ist natürlich ausgeschaltet und viele wertvolle Apps und Spiele sind für mich nicht mehr gebräuchlich. Manno man.
Sonntag, 4. Dezember
Advent, Advent. Nun lasst uns doch etwas Weihnachtsstimmung ins Haus holen. Es wird gebacken, ein Lebkuchenhaus. Mit T. Das Rezept? Haben wir Gott sei Dank, vor diesem Versuch aus dem Internet kopiert und ausgedruckt. Aber trotzdem fehlt mir etwas. Kann man eigentlich Angst haben, etwas zu verpassen? Jetzt wäre eigentlich der Zeitpunkt, in dem ich vor den Monitor springe und mir alle möglichen Informationen aus Google raus lese. Naja, was soll’s.
Montag, 5.Dezember
Meine große Schwester ist zu Besuch. Normalerweise gucken wir uns dann zusammen lustige Videos an und hören Musik aus Mamas Zeiten, aber heute wird es schwer, so ganz ohne Internet. Aber mit großen Schwestern kann man auch andere lustige Sachen machen, z. B. häkeln lernen
Ohne Netz?
Nur eine Woche ohne Internet, ohne Facebook. Wer macht’s?
23 Schüler, eine Frage, keiner meldet sich. Schließlich doch: Nora und Diana.
Halten sie durch? Kein Problem behaupten die Zwei.
Wir sind gespannt auf ihren Bericht in einer Woche.













































